Egal, ob du Uganda mit kleinem Budget bereist, gerne draußen unterwegs bist oder während deiner Reise flexibel bleiben möchtest: Camping und ein Roadtrip mit einem 4x4 sind eine tolle Möglichkeit, das Land zu erkunden und ein echtes Gefühl von Freiheit zu erleben.
Wusstest du, dass es in Uganda überall Campingplätze gibt? Und dass du dort problemlos campen kannst, ohne vorher zu reservieren? Mit unseren 10 Tipps holst du das Beste aus deiner Camping-Safari in Uganda heraus!

10 Dinge, die du über Camping in Uganda wissen solltest
1. Campingplätze in Uganda – In Uganda gibt es zahlreiche Campingplätze. Das Angebot reicht von einfachen Campingplätzen in Nationalparks, die von der Uganda Wildlife Authority (UWA) betrieben werden, bis hin zu privaten Plätzen bei Lodge-Betreibern. Viele dieser privaten Campingplätze bieten tolle Einrichtungen wie Restaurants und Swimmingpools. Dank Ugandas angenehmem Klima kannst du das ganze Jahr über campen.
2. Campinggebühren – Eine Übernachtung auf einem öffentlichen UWA-Campingplatz mit Plumpsklo, Wasser, Feuerholz und Rangierschutz kostet in der Regel 5,50 USD pro Person und Nacht. Auf einem privaten Campingplatz zahlst du etwa 10 USD pro Person und Nacht.
3. Wildcampen in Uganda – Wildcampen ist in Uganda unüblich und nicht erlaubt.
4. Campingplatz in Uganda reservieren – Anders als in Ländern wie Namibia und Botswana musst du deinen Campingplatz in Ugandas Nationalparks nicht im Voraus buchen. Der Ablauf ist unkompliziert: Fahr einfach zum Eingangstor des Parks und sag, dass du eine Übernachtungsgenehmigung möchtest.

5. Camping im Busch – Camping im Busch, auch als Special Campsite bezeichnet, ist in Uganda nicht weit verbreitet. Du brauchst dafür eine Genehmigung der UWA, mit der du dein Zelt an einem abgelegenen Ort im Nationalpark aufstellen darfst, ohne Einrichtungen und ohne andere Camper. Soweit wir wissen, ist Bushcamping derzeit nur im Murchison Falls National Park möglich. Eine Genehmigung inklusive Ranger kostet 40 USD pro Person und Nacht und kann bei der Ankunft am Eingangstor unkompliziert organisiert werden.
6. Die besten Campingplätze Ugandas – Der Bradt Travel Guide ist ein hervorragender Reiseführer für Uganda und enthält ausführliche, aktuelle Informationen zu den Campingplätzen des Landes.
7. Nützliche Apps – Wir empfehlen dir, vor deiner Reise nach Uganda die kostenlosen Apps Maps.me für die Navigation beim Fahren und iOverlander herunterzuladen. Fast jeder Campingplatz ist dort verzeichnet und bewertet.
8. Camping & Flusspferde – Wenn du dein Zelt in der Nähe eines Flusses aufstellen möchtest, achte auf Tierpfade, die vom Ufer wegführen. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Flusspferdpfade, denn Flusspferde verlassen nachts häufig das Wasser, um zu grasen. Stell dein Zelt auf keinen Fall zwischen den Flusspferden und dem Wasser auf: Wenn sie sich erschrecken, laufen sie zurück zum Wasser.

9. Das Camp aufbauen – Stell dein Zelt nicht unter einem Dornbaum auf. Dornbäume und Luftmatratzen vertragen sich nicht besonders gut….
10. Camping & Müllentsorgung – Damit du keine Tiere anlockst, solltest du Lebensmittel nie offen herumliegen lassen und auch niemals im Zelt aufbewahren. Entsorge übrig gebliebenes Essen außerdem nicht im Busch, auch wenn du denkst, dass du damit den Tieren vor Ort etwas Gutes tust. Wenn es keine Mülleimer gibt, musst du deinen Abfall einpacken und beim Verlassen des Campingplatzes mitnehmen.
Vorräte beim Camping in Uganda besorgen
Alle unsere Mietfahrzeuge für Safaris in Uganda können zu voll ausgestatteten 4x4-Campern umgerüstet werden. Entdecke unsere Campingausrüstung zur Miete bei Roadtrip Africa.
Wir wissen, dass Essen in Restaurants in Uganda gut und günstig ist. Trotzdem kochen wir persönlich besonders gerne im Busch. Auf lokalen Märkten einzukaufen und beim Kochen herumzuprobieren, gehört einfach dazu und macht unserer Meinung nach mindestens halb so viel Spaß.
Uganda ist sehr fruchtbar. An kleinen Verkaufsständen entlang der Straßen bekommst du leckeres Obst und Gemüse wie Kartoffeln, Tomaten, Ananas, Mangos und Passionsfrüchte. Viele Menschen würzen ihr Essen mit Swahili-Gewürzen, deshalb kannst du dich problemlos mit exotischen Gewürzmischungen eindecken, zum Beispiel mit Koriander, Ingwer, schwarzem Pfeffer, Muskatnuss und Zimt. In Kampala gibt es außerdem viele gut sortierte Supermärkte, in denen du alle möglichen westlichen Produkte findest. In kleineren Städten ist die Auswahl hingegen begrenzter. Grundnahrungsmittel wie Bohnen, Reis, Pasta und Nudeln sowie Eier, Milch, Wasser und natürlich Coca-Cola solltest du aber überall bekommen. Es ist beeindruckend, wie gut die Versorgung organisiert ist und selbst die kleinsten Dörfer im ländlichen Afrika erreicht werden.
Zum Schluss noch ein paar kulinarische Tipps für deine Campingreise in Uganda:
In Kampala besorgen wir immer Hühnerbrühe, Thunfisch aus der Dose, Oliven, Kapern, Kokosmilch, Parmesan und Chorizo. Die hält sich auch bei warmen Temperaturen mehrere Tage. Gutes Olivenöl und Trüffelöl machen jeden Salat und jede Pasta besser. Couscous ist einfacher zuzubereiten als Reis. Fürs Frühstück nehmen wir Filterkaffee, Müsli, Marmelade und Nüsse mit. Pfannkuchen sind ein guter Ersatz für Brot, und Milch gibt es überall. Guten Appetit!
