Also, zum Roadtrip…
Von Anfang an war alles völlig ungewiss. Ich beschloss, ein Auto zu mieten und einfach loszufahren, ohne im Voraus irgendetwas zu planen. Die Freiheit, sein eigenes Zuhause auf vier Rädern dabeizuhaben, lässt sich kaum beschreiben.

Die Menschen, die ich kennengelernt habe, wurden zu meinen Guides. Eine Nacht verbrachte ich auf einem wilden Campingplatz neben einem Maasai-Dorf. Ich war ganz zufällig darauf gestoßen, als ich im Amboseli Park auf einem kleinen Gaskocher Mittagessen zubereitete. Solche Begegnungen lassen sich nicht planen. Durch überschwemmte Straßen in einem alten Toyota zu fahren, ist ein Abenteuer und vermittelt ein unglaubliches Gefühl von Freiheit.
Den ganzen Tag fuhr ich einfach weiter. Als es Zeit wurde, fand ich den perfekten Campingplatz.

Den schönsten Morgen erlebte ich in der Masai Mara, als der Nebel langsam aus der Savanne aufstieg und Heißluftballons mit Ausflüglern am Morgen darin auftauchten. Die Elefantenfamilie frühstückte ganz entspannt, während ich mit einer Tasse heißem Tee im Fenster meines Dachzelts saß und dieses Schauspiel stundenlang beobachten konnte.
