Kenya hat unglaublich viel zu bieten. Die meisten Reiseveranstalter konzentrieren sich auf die bekannten, touristischen und teuren Highlights. Doch als Roadtripper entdeckst du eine ganz andere Seite Kenias, wenn du mit deinem eigenen Fahrzeug unterwegs bist und deine Campingausrüstung hinten im Wagen verstaut hast.
Lerne authentische Einheimische und inspirierende Mitreisende kennen, plane deine Route ganz spontan und esse und übernachte für wenig Geld. Vergiss Reisen nach der Bucketlist und entdecke Kenia abseits der ausgetretenen Pfade!
Dieser Guide stellt einige großartige Reiseziele abseits der ausgetretenen Pfade für einen abenteuerlichen Roadtrip durch Kenia vor. Kennst du noch ein verstecktes Juwel? Schreib uns eine E-Mail, wir freuen uns darauf!

Versteckte Juwelen im Westen Kenias
Westkenia bietet grünen Dschungel, zahlreiche Seen, einen gewaltigen Berg, mehrere Nationalparks und nur wenige Touristen. Das sind unsere liebsten Erlebnisse abseits der ausgetretenen Pfade in dieser Region:
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Mount Elgon – Ein erloschener Vulkan, durch den die Grenze zwischen Kenia und Uganda verläuft. Der Aufstieg zum Gipfel des Mount Elgon dauert vier Tage. Wer kürzere Abenteuer sucht, findet in der Umgebung wunderschöne Tagestouren auf ruhigen Wanderwegen.
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Kerio Valley Drive – Eine spektakuläre Serpentinenstraße, die dich die Rift-Valley-Wand hinauf nach Iten führt. Genieße ein köstliches Mittagessen und fantastische Ausblicke im Kerio View Hotel und übernachte vielleicht auf dem malerischen Lelin Overland Campsite.
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Kakamega Forest Reserve – Dieses abgelegene Stück dichter, tropischer Regenwald ist ein Überbleibsel des Dschungels, der sich einst vom Kongo bis nach Kenia erstreckte. Zahlreiche Wanderwege laden zur Erkundung ein, und die lokalen Guides sind bestens ausgebildet. Das Forest Guest House ist ein schöner Campingplatz, auf dem du ein gemütliches Lagerfeuer und die beruhigenden Geräusche des Waldes genießen kannst.
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Saiwa Swamp – Der kleine, abgeschiedene Nationalpark Saiwa Swamp ist nur zu Fuß über Stege und Wanderwege erreichbar. Mit mehr als 370 Vogelarten ist er ein Paradies für Vogelfans. Der gepflegte öffentliche Campingplatz macht das Erlebnis noch angenehmer.
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Ruma National Park – Abseits und abgeschieden liegt der Ruma National Park in einem einzigartigen Lebensraum. Er ist ein Rückzugsort für seltene Tiere wie Pferdeantilopen und Böhm-Zebraducker, die nirgendwo sonst vorkommen. Hier ist Selbstversorgung gefragt, denn der Campingplatz bietet keinerlei Einrichtungen. Dafür kannst du ganz in die besondere Wildnis des Parks eintauchen.
Versteckte Juwelen in Nord- und Zentralkenia
- Ol Pejeta Conservancy – Während der Kolonialzeit war Ol Pejeta eine Rinderfarm. Heute gilt das Gebiet als eines der erfolgreichsten privaten Schutzgebiete. Neben einer Vielzahl von Tieren, darunter die Big Five, beherbergt Ol Pejeta ein Schutzgebiet für gerettete Schimpansen sowie das größte Schutzgebiet Ostafrikas für die bedrohten Spitzmaulnashörner. Außerdem weist Ol Pejeta eine der höchsten Raubtierdichten Kenias auf. Besucher können an verschiedenen spannenden Naturschutz-Erlebnissen teilnehmen, etwa Löwen aufspüren, nächtliche Game Drives unternehmen, zwischen Nashörnern reiten oder in freier Wildbahn joggen. Damit ist Ol Pejeta ein abwechslungsreiches und sehr familienfreundliches Safari-Ziel. Deinen Besuch und die Aktivitäten kannst du online über die hervorragende Website des Schutzgebiets planen und buchen. Weitere Informationen zu Ol Pejeta findest du in unserem Travel Blog über die schönsten Nationalparks Kenias.
- Ngare Ndare Forest – Ngare Ndare ist ein üppiger ursprünglicher Wald am Fuß des Mount Kenya. Touristen verirren sich nur selten hierher, und genau das macht ihn zu einem echten Geheimtipp. Biege bei Timau von der A2 ab. Von dort führt ein 15 Kilometer langer Abstecher über eine holprige Straße hierher, die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Sehr empfehlenswert!
Im Ngare Ndare kannst du zu Wasserfällen wandern, in azurblauen Pools schwimmen und den längsten Baumwipfelpfad Ostafrikas erkunden. Die Chancen, Elefanten zu sehen, stehen gut, ein besonderer Anblick in diesem Wald. Der Eintritt kostet 4000 KSh pro Person, dazu kommen 1000 KSh für den Ranger. Ruf vorher an, um sicherzustellen, dass ein Ranger verfügbar ist und dich zu den Pools führt. Die Ranger sind sehr freundlich und kennen sich bestens aus.
Für Campingfans gibt es im Ngare Ndare einen öffentlichen Campingplatz. Alternativ kannst du nach Nanyuki weiterfahren, der Fahrtzeit beträgt etwa 90 Minuten. Die Stadt ist das Tor zu Ol Pejeta. In Nanyuki findest du einen gut sortierten Supermarkt sowie einige gute Restaurants und Hotels.
Ein Tagesbesuch im Ngare Ndare Forest in Kenia ist Teil unserer Selbstfahrer-Route Off the Beaten Track.
Bereit, Kenia abseits der großen Besuchermassen zu entdecken?
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