Verantwortungsvolles Reisen

Praktische Infos Verantwortungsvolles Reisen

Verantwortungsvolles Reisen

Du werdt nicht der erste Roadtripper sein, der von der Tatsache berührt ist, dass Madagaskar und seine Menschen dich mit offenen Armen empfangen. Ihre Grenzen sind für uns offen, und wir können ihre Nationalparks genießen, frische Meeresfrüchte essen und in schönen Lodges übernachten - und das alles zu einem Bruchteil dessen, was es zu Hause kostet. Es regt zum Nachdenken an: Was kann ich zurückgeben?

Einige raten dazu, sich das zu Herzen zu nehmen

Gib Kindern kein Geld, keine Kleidung, Kugelschreiber, Süßigkeiten oder sonst etwas. Ganz egal, wie süß und bedürftig sie wirken mögen: Damit förderst du Betteln und ein verzerrtes Bild von Touristen. Zeig stattdessen echtes Interesse, spiel mit den Kindern und unterhalte dich mit ihnen.

Wenn du Dinge mitbringen möchtest, frag am besten den Besitzer deiner Lodge um Rat. Er weiß, wie sie am sinnvollsten verteilt werden. Wir persönlich finden es besser, die Verteilung ihm zu überlassen, statt selbst den Weihnachtsmann zu spielen und alles persönlich zu verschenken. Das gilt auch für Sachen, die du in deinem Zimmer zurücklassen möchtest. Gib sie lieber dem Besitzer der Lodge, statt sie für das Zimmermädchen liegen zu lassen. Sonst kann es unter den Mitarbeitenden zu Spannungen kommen. 

Versuch, Souvenirs sowie Obst und Gemüse auf lokalen Märkten und in kleinen Geschäften zu kaufen. Wenn du in den Supermarkt gehst, achte möglichst auf Produkte aus Madagaskar. Die Schokolade, der Kaffee und die Gewürze sind wirklich etwas Besonderes. Iss in kleineren, lokal geführten Restaurants. 

In den meisten Lodges gibt es eine Trinkgeldbox, deren Inhalt gleichmäßig unter allen Mitarbeitenden verteilt wird. Wenn du mit dem Service zufrieden warst, gib einfach großzügig etwas in die Trinkgeldbox. Deinem Fahrer oder Guide ist Trinkgeld ebenfalls sehr willkommen.

Roadtripper beim Reparieren eines Fußballplatzes in einem lokalen Dorf.

9. Fixing The Pitch (1)

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