Selbstfahrer-Roadtrips in Ostafrika | Gastbeitrag von Geena Truman

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Wie ist es, eine Selbstfahrer-Safari in Ostafrika zu machen? Die Autorin Geena Truman hat es selbst erlebt, als sie gemeinsam mit ihrem Mann mehrere Monate unterwegs war und Kenia, Uganda, Ruanda und Tansania erkundete. Sie mieteten ein Auto über Roadtrip Africa und gingen auf Selbstfahrer-Safari, der besten Möglichkeit, die Region in deinem eigenen Tempo zu entdecken.

Hier bekommst du einen ersten Einblick in Geenаs Tipps und Reiseerlebnisse. Du möchtest noch tiefer einsteigen? Dann schau dir unbedingt die Links zu ihrem Blog an und lass dich für dein eigenes Abenteuer inspirieren.

Wie ist es, in Ostafrika selbst zu fahren?

Als ich meine Reise nach Ostafrika plante, war ich überrascht, wie wenige praktische Informationen online zu finden waren. Ich hatte eine große Idee: eine Overland-Safari durch Kenia, Tansania und Uganda. Das schien die perfekte Möglichkeit zu sein, die hohen Kosten geführter Touren zu umgehen und die Tierwelt unmittelbarer und unverfälschter zu erleben.

Allerdings gab es viele offene Fragen. Durften Mietwagen Grenzen überqueren? Waren in Nationalparks Guides vorgeschrieben? Wie sahen die Straßen wirklich aus? Ich war noch nie in diesem Teil Afrikas gewesen, und die Reise allein in Angriff zu nehmen, fühlte sich zunächst ziemlich einschüchternd an.

Andererseits waren mein Mann und ich keine Neulinge in Sachen abenteuerlicher roadtrips. Wir waren bereits durch die endlose Taiga der Mongolei gefahren, hatten Pakistan mit dem Motorrad durchquert und die raue Landschaft Irakisch-Kurdistans erkundet. Also wagten wir den Sprung.

Nachdem ich nun Ostafrika selbst am Steuer erlebt habe, kenne ich endlich die Antworten auf all die Fragen, die ich mir vor Beginn unserer Reise gestellt hatte.

Warum eine Selbstfahrer-Safari in Ostafrika?

Es gibt viele Gründe, in Ostafrika eine Selbstfahrer-Safari zu machen, statt sich einer Tour anzuschließen oder einen Guide zu engagieren. Hier sind einige der weniger offensichtlichen Vorteile des unabhängigen Reisens, die wir unterwegs entdeckt haben:

  • Absolute Freiheit. Halte an, wann du möchtest, mach Abstecher und bleib länger an deinen Lieblingsorten.
  • Günstiger unterwegs. Du sparst dir die hohen Kosten geführter Safaris, ohne auf das Erlebnis verzichten zu müssen.
  • Authentisches Abenteuer. Erlebe Ostafrika aus nächster Nähe, seine Landschaften, Tierwelt und Kultur, ohne dass ein Guide den Weg vorgibt.

In den meisten Nationalparks in Kenia, Tansania, Uganda und Ruanda darfst du selbst fahren. Mit einem zuverlässigen Miet-4x4, wie den Fahrzeugen von Roadtrip Africa, kannst du sogar Grenzen überqueren und mehrere Länder auf einer Reise erkunden.

Was dich unterwegs erwartet

In Ostafrika selbst zu fahren, gehört zum Abenteuer dazu. Du wirst auf unbefestigten Straßen unterwegs sein, durch Dörfer fahren und lernen, Tiere aus sicherer Entfernung zu entdecken. Für Reisende ist das sicher, aber eine gute Vorbereitung ist definitiv wichtig. Eine zuverlässige Navigations-App wie Maps.me oder iOverlander, grundlegende Offroad-Fahrkenntnisse und eine flexible Einstellung machen deine Reise entspannter. Das ist mir außerdem aufgefallen:

  • Die Straßen reichen von gut ausgebauten Fernstraßen bis zu anspruchsvollen Pisten, vor allem in Nationalparks. Wenn du langsam fährst, lässt sich aber jede Strecke gut bewältigen.
  • Korruption kommt selten vor, und die meisten Reisenden fühlen sich unterwegs sicher.
  • Du solltest wissen, wie man einen Reifen wechselt. Das ist wahrscheinlich das einzige Fahrzeugproblem, das auf dich zukommt.
  • Bei den Campingplätzen ist alles dabei, von gut ausgestatteten Lodges bis zu abgelegenen Plätzen mit großartiger Aussicht.
  • Schlamm wird kein so großes Problem sein, wie du vielleicht denkst, solange du die Regenzeit meidest.

Mein Favorit in Ostafrika: 11-tägige Selbstfahrer-Route durch Tansania

Du möchtest einen unvergesslichen roadtrip durch Ostafrika machen? Dann ist Tansania definitiv eine Top-Wahl. Die Straßen sind gut zu bewältigen, die Tierwelt ist vielfältig und die Landschaft wirkt wie aus einer Naturdokumentation. Diese 11-tägige Route führt dich zu den wichtigsten Parks und lässt dir gleichzeitig genug Zeit, das Erlebnis in deinem eigenen Tempo zu genießen.

Tag 1–2: Arusha → Tarangire National Park

Hol deinen 4x4 in Arusha ab, leg Vorräte an und fahr in Richtung Tarangire National Park, einem unterschätzten Juwel. Der Park ist für seine riesigen Elefantenherden und ikonischen Baobab-Bäume bekannt. Verbringe deine Tage mit game drives und halte Ausschau nach Löwen, Giraffen und vielleicht sogar einem Leoparden, der es sich in einem Akazienbaum gemütlich macht.
Übernachtung: Campingplätze im Park oder Lodges direkt außerhalb des Parkeingangs.

Tag 3–4: Ngorongoro Crater

Fahr zum beeindruckenden Ngorongoro Crater, einem UNESCO-Welterbe voller Wildtiere. Auf dem Kraterboden leben Nashörner, Löwen, Flusspferde und Tausende grasende Tiere. Game drives sind hier unkompliziert, und die Aussicht vom Kraterrand ist großartig.
Übernachtung: Campingplätze oder Lodges am Kraterrand, ideal für einen besonderen Sonnenaufgang.

Tag 5–7: Serengeti National Park

Keine Reise nach Tansania ist vollständig ohne die Serengeti. Betritt den Park durch das Naabi Hill Gate und freu dich auf endlose Ebenen voller Geparden, Hyänen und Elefanten. Mit etwas Glück erlebst du sogar die Great Migration. Verbringe drei Tage damit, verschiedene Bereiche des Parks zu erkunden, vom Seronera Valley, dem Revier der Großkatzen, bis zu den abgelegenen Regionen im Norden.
Übernachtung: Öffentliche Campingplätze im Park oder Zelt-Lodges.

Tag 8–9: Lake Natron

Für etwas Abwechslung geht es zum Lake Natron, einer beeindruckend abgelegenen Landschaft nahe der kenianischen Grenze. Der alkalische See ist Lebensraum für Tausende Flamingos, und die Wasserfälle in der Umgebung laden nach mehreren staubigen Fahrtagen zu einer erfrischenden Abkühlung ein. Die Strecke dorthin ist anspruchsvoll, ein 4x4 daher unverzichtbar.
Übernachtung: Einfache Campingplätze in der Nähe des Sees.

Tag 10–11: Rückkehr nach Arusha

Fahr zurück nach Arusha und leg unterwegs einen Stopp in Mto wa Mbu für ein lokales Mittagessen oder eine kurze kulturelle Tour ein. Nach fast zwei Wochen auf der Straße ist es Zeit, das Auto zurückzugeben, Geschichten mit anderen Reisenden auszutauschen und diese besondere Reise Revue passieren zu lassen.
Übernachtung: Eine Lodge in Arusha für eine wohlverdiente Erholung.

Bereit für den roadtrip?

Ich empfehle Selbstfahrer-Safaris allen, die eine längere Reise nach Ostafrika planen. Das Erlebnis gehört bis heute zu meinen schönsten Reiseerfahrungen, und ich fand es nicht besonders schwierig. Natürlich schadet es nicht, wenn du bereits Erfahrung mit roadtrips auf dem Land hast. Aber ich bin überzeugt, dass so gut wie jeder mit Führerschein das Fahren in Ostafrika lernen und meistern kann.

Du möchtest noch tiefer einsteigen? Dann schau dir über die folgenden Links meine ausführlichen Blogbeiträge an: 

Ehrliche Einschätzung: Selbstfahrer-Safari in Ostafrika

11-tägige Selbstfahrer-Route durch Tansania

Als freiberufliche Reiseautorin hat Geena ihre Leidenschaft für Abenteuer zum Beruf gemacht. Neben Beiträgen für Lonely Planet, Fodor’s Travel, BBC Travel und Business Insider betreibt sie ihren eigenen Reiseblog Beyond the Bucketlist. Dort teilt sie hilfreiche Guides und Tipps für die Planung abenteuerlicher Reisen, darunter auch roadtrips im Ausland.

Haben dich Geenаs Geschichten auf eine Selbstfahrer-Reise nach Ostafrika neugierig gemacht? Dann schau dir unsere Routen an und kontaktiere uns für einen maßgeschneiderten roadtrip.

Selbstfahrer-Safari in Ostafrika

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