Die schönsten Nationalparks in Madagaskar

Madagascar
Gruppe von Ringelschwanzlemuren

Da Madagascar nicht für Safari-Fahrten bekannt ist, lässt sich seine einzigartige Schönheit am besten beim Wandern oder Trekking erleben. Von tropischen Vögeln über neugierige Reptilien bis hin zu zahlreichen Lemurenarten bieten Madagaskars Nationalparks gut ausgeschilderte Routen für Abenteurer aller Erfahrungsstufen. Also schnür deine Schuhe und mach dich bereit, die lebhaften Wälder und steinigen Landschaften Madagaskars zu erkunden!

Egal, wohin dich dein Roadtrip in Madagascar führt, die Natur wartet an jeder Ecke. In diesem Guide haben wir die schönsten Nationalparks und die besten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für dich zusammengestellt. Außerdem empfehlen wir dir, einen Blick in unseren Bereich Praktische Infos zu werfen. Dort findest du die Eintrittspreise für die einzelnen Parks. Für eine entspannte Reise hilft dir außerdem unser Madagascar Roadtrip Planner mit Fahrzeiten und Entfernungen zwischen den beliebtesten Parks und Orten.

Also, ab auf die Straße und entdecke die Wunder Madagaskars!

1. Isalo | Madagaskars meistbesuchter Nationalpark

Streife durch die bizarren Sandsteinformationen, über Hochebenen und vorbei an Palmenoasen im Isalo National Park und gönn dir eine erfrischende Abkühlung in einem der natürlichen Pools. Ein Besuch im Isalo National Park darf bei keinem Selbstfahrer-Trip durch Madagascar fehlen!

Isalo lässt sich bei einer Fahrt auf der berühmten RN7 besuchen. Dank des angenehmen, trockenen Wetters ist der Park ganzjährig zugänglich und damit Madagaskars bekanntester Nationalpark.

Die Region ist vor allem für ihre Wander- und Trekkingmöglichkeiten beliebt, bietet aber auch eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt. Hier wachsen zahlreiche Aloe-Vera-Pflanzen, die nur in dieser Region vorkommen. Außerdem leben hier viele Lemurenarten, darunter Sifakas sowie Braun- und Katta-Lemuren. 

Eintrittsgenehmigungen für den Isalo National Park

Deine Eintrittsgenehmigungen erhältst du im Parkbüro in der Stadt Ranohira. Eine Reservierung der Genehmigungen im Voraus ist nicht unbedingt erforderlich. Wir empfehlen dir jedoch, die Genehmigung bereits am Tag vor deinem Besuch zu besorgen. So kannst du früh los und der größten Hitze entgehen. 

Die besten Aktivitäten im Isalo National Park

Du möchtest den Isalo National Park auf deinem Roadtrip durch Madagascar besuchen? Hier sind unsere Highlights: 

  1. Piscine Naturelle: Ein natürlicher Pool, den du dir nicht entgehen lassen solltest. Er liegt 3 Kilometer vom Parkplatz entfernt. Der erste Anstieg ist steil, wird nach 80 Metern aber deutlich flacher. Der Pool ist von schönen Palmen umgeben und wird von einem Wasserfall mit warmem Wasser gespeist. Nach deiner Wanderung fühlt sich ein Bad hier wie ein kleines Stück Paradies an.
  2. Namaza Trail: Dieser 30- bis 45-minütige Weg folgt einem Bach durch eine Schlucht mit abwechslungsreicher Vegetation. Am Ende des Trails kannst du dich mit einem erfrischenden Bad belohnen. Halte außerdem Ausschau nach Katta-Lemuren, Braunlemuren und Wiedehopfen.
  3. Isalo Interpretation Center (Maison De L’Isalo): Entflieh der Sonne und tauche in die faszinierende Tierwelt des Isalo National Park und der umliegenden Gemeinden ein. Das informative Zentrum vermittelt spannende Einblicke und macht das einzigartige Ökosystem des Parks greifbar.
  4. Klettern bei Le Relais de la Reine: Auch für Anfänger ist diese Aktivität ein absolutes Muss. Du bekommst hochwertige Sicherheitsausrüstung und wirst begleitet. Die 90-minütige Tour findet am Nachmittag statt, sodass du beim Klettern den Sonnenuntergang über Madagascar und den Panoramablick genießen kannst.

Wenn du Unterstützung bei der Organisation von Touren und Wanderungen brauchst, wende dich an deine Unterkunft. Alternativ kannst du Momo Trek kontaktieren, eine zuverlässige Agentur, die Träger, Mahlzeiten und Campingausrüstung organisiert.

 

 

2. Ranomafana National Park | Auf der Suche nach dem Goldenen Bambuslemur

Ranomafana ist eine kleine, lebhafte Tropenstadt in beeindruckender Lage am Fluss. Umgeben von dicht bewaldeten Regenwaldhügeln ist der Ort ideal, um nach dem seltenen Goldenen Bambuslemur zu suchen, der erst 1986 entdeckt wurde. 

Was es in Ranomafana zu sehen gibt

Der Ranomafana National Park verfügt über ein großes Netz gut gepflegter Wanderwege. Die normalen Tagesrouten dauern etwa 3 bis 4 Stunden. Wenn du fit und schnell unterwegs bist, kannst du auch eine der längeren Routen mit einer Dauer von 6 bis 8 Stunden in Angriff nehmen. Egal, für welche Route du dich entscheidest, stell dich auf steile Anstiege und rutschige Abschnitte ein. 

Bei deinen Wanderungen entdeckst du wahrscheinlich Rotstirn-Braunlemuren, Graue Bambuslemuren, Milne-Edwards-Sifakas und, mit etwas Glück, die seltenen Rotbauchlemuren.  Auch der Große Bambuslemur und der Goldene Bambuslemur werden inzwischen häufiger gesichtet, was den besonderen Reiz dieses Parks noch verstärkt. Im Ranomafana NP leben außerdem zahlreiche Vogelarten, darunter 36 endemische Arten, sowie faszinierende Reptilien, Schmetterlinge und Blutegel.

Wenn du mehr über die Pflanzen- und Tierwelt des Parks erfahren möchtest, sprich zu Beginn deiner Wanderung mit deinem Guide über deine Interessen. Er oder sie teilt gerne spannende Informationen über die Pflanzen und Insekten, die im Ranomafana National Park zu Hause sind.

Tagestouren

Werfen wir nun einen Blick auf einige mögliche Tagestouren. Für weitere Optionen oder mehrtägige Routen empfehlen wir dir, dich bei deiner Unterkunft oder bei einem Mitarbeiter des Nationalparks zu informieren. 

  • Vohiparara-Sahamalaotra (9 km, 2 Stunden): Eine einfache Wanderung durch einen Wald, der sich bestens zur Vogelbeobachtung eignet. Unterwegs erwarten dich kulturelle Sehenswürdigkeiten, wilde Orchideen und schöne Ausblicke.

  • Varibolo-Edena (11 km, 2 bis 3 Stunden): Ein entspannter Trail, auf dem häufig Bambuslemuren gesichtet werden.

  • Varajatsy-Andranofady (14 km, 7 Stunden): Eine anspruchsvolle Route durch einen Bambuswald und Sumpfgebiete, vorbei an einem heiligen See.

Als zusätzlichen Tipp solltest du das von der lokalen Gemeinschaft betriebene Arboretum besuchen. Mit mehr als 100 einheimischen Bäumen vermittelt es dir einen Eindruck von der Pflanzenvielfalt der Region. Der Trail ist nur 1 Kilometer lang und eignet sich daher perfekt für einen kurzen Einblick in die Kultur und Natur der Umgebung. Du findest das Arboretum etwa 8 Kilometer hinter dem Eingang des Nationalparks. Der Eintritt ist gering. Das Arboretum ist täglich von 7:30 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Du möchtest die lebhaften Wälder und plätschernden Bäche des Ranomafana National Park entdecken? Pack deine Sachen, miete einen 4×4 und buche dein Madagascar Selbstfahrer-Abenteuer! Den Ranomafana National Park besuchst du am besten auf dem Grand Circuitoder der RN7

3. The Tsingy | Madagaskars eindrucksvollste Landschaft 

Tsingy ist das madagassische Wort für „auf Zehenspitzen gehen“. Das undurchdringliche Labyrinth aus Kalksteinnadeln und Felsspitzen erklärt diese Bezeichnung. Der Tsingy gleicht einem „Steinwald“ und ist vermutlich Madagaskars eindrucksvollste Landschaft. Wir empfehlen dir, den Tsingy in einem der folgenden Nationalparks zu besuchen:

1. Ankarana National Park 

Der Ankarana National Park schützt ein Kalksteinmassiv aus Tsingy und Wald, das von Höhlen und Schluchten durchzogen ist. Hier kannst du zahlreiche Lemurenarten sowie wunderschöne Vögel und, mit etwas Glück oder Pech, Krokodile entdecken. 

Der Park bietet viele Wanderwege mit einer Dauer von einer Stunde bis hin zu einer ganztägigen Wanderung:

  • Die Big-Tsingy- oder Benavony-Route (6 bis 7 Stunden)
  • Die Wanderung zum Lac Vert (8 bis 9 Stunden)
  • Aussichtspunkt von Ambohimalaza (4 bis 5 Stunden)

Du kannst den Ankarana National Park im Rahmen unserer Reiseroute durch Northern Madagascar besuchen. Der Haupteingang des Schutzgebiets liegt östlich von Mahamasina, direkt an der RN6. Ankarana ist ganzjährig zugänglich. 

 

2. Tsingy de Bemaraha Nature Reserve

Das Tsingy de Bemaraha Nature Reserve gehört zum UNESCO-Welterbe und schützt das größte Tsingy-Gebiet Madagaskars. Der Park ist mit Treppen, Stegen, Leitern und Hängebrücken gut erschlossen, sodass du den Tsingy aus allen Perspektiven erleben kannst. Du kannst den Tsingy de Bemaraha auf der Baobab Route oder dem Grand Circuit besuchen. 

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Tsingy de Bemaraha

Die Tsingy-Felsformationen sind die Hauptattraktion im Tsingy de Bemaraha.  Es gibt zwei wichtige Orte, an denen du den Steinwald bestaunen kannst: den Petit Tsingy in der Nähe des Parkbüros und den Grand Tsingy, der eine Autostunde weiter nördlich liegt. Für die Erkundung des Tsingy de Bemaraha stehen dir mehrere Routen zur Auswahl. 

Hier sind einige davon: 

  • Tantely (2 km, 1 Stunde): Diese Wanderung führt dich zum Petit Tsingy. Ergänze sie um den Waldtrail von Andadoany, um Lemuren zu beobachten und die Wanderung auf 4 Stunden zu verlängern.
  • Ankeligoa (6 km, 5 Stunden): Eine anspruchsvolle Wanderung zum Petit Tsingy und Grand Tsingy. Du solltest bei dieser Tour unbedingt schwindelfrei sein! Die Wege führen über Brücken, die tiefe Schluchten überspannen und nicht umgangen werden können.
  • Andamozavaky (3,5 km, 2 Stunden): Stell dich auf anspruchsvolle Kletterpassagen ein und bring eine Taschenlampe mit, damit du die Höhlen erkunden kannst. Die Aussicht ist die Mühe aber wert. Eine wunderschöne, zugleich sehr anspruchsvolle Wanderung. 

Da die Anreise zum Tsingy de Bemaraha einige Zeit in Anspruch nimmt, empfehlen wir, zwei volle Tage einzuplanen, um verschiedene Rundwege auszuprobieren und den gesamten Park zu erkunden. 

Tiere im Tsingy de Bemaraha 

Die Felsformationen sind zwar die Hauptattraktion, doch im Tsingy de Bemaraha wimmelt es nur so von Wildtieren. Halte während deiner Wanderungen Ausschau nach Deckens Sifakas, Rotstirnmardern, Chamäleons, Bambusmakis und 100 verschiedenen Vogelarten. 

Die beste Reisezeit für den Tsingy de Bemaraha

Der Tsingy de Bemaraha ist normalerweise von Mai bis Mitte November zugänglich. Ob der Park besucht werden kann, hängt vom Beginn und Ende der Regenzeit ab. Wenn du Madagascar im Mai oder November besuchst, gibt es keine Garantie, dass das Gebiet zugänglich ist. Bei der Übernahme deines Autos empfehlen wir dir, das Roadtrip-Madagascar-Team nach den Straßenverhältnissen und der Zugänglichkeit zu fragen.

Anreise zum Tsingy de Bemaraha

Du kannst den Tsingy de Bemaraha auf dem Baobab-Roadtrip oder dem Grand Circuit besuchen. Wir empfehlen dringend, einen ganzen Tag für die Fahrt zum Park einzuplanen. Du startest in Morondava und fährst 187 km (8 bis 10 Stunden), anschließend kannst du dich in einem Hotel in Bekopaka ausruhen. Die Straße kann ziemlich schwierig sein, also mach dich darauf gefasst, deine Offroad-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen!

4. Andringitra-Massiv | Madagaskars bestgehütetes Geheimnis

Vergiss den Kilimandscharo mit seinen Touristenmassen. Mit gerade einmal rund 1.000 Besuchern pro Jahr ist dieser Park tatsächlich Madagaskars bestgehütetes Geheimnis!

Der Nationalpark Andringitra schützt das Gebiet rund um Madagaskars zweithöchsten Gipfel, den Pic d’Imarivolanitra (2.658 m), dessen Name „dem Himmel nah“ bedeutet. Die beeindruckende Landschaft, die üppige Vegetation und die vielfältigen Trekkingmöglichkeiten sind die Hauptattraktionen des Nationalparks.

Wandern im Nationalpark Andringitra

Es gibt fünf Rundwege, die von einigen Stunden bis zu drei Tagen dauern. Jeder Rundweg führt durch ein anderes Gelände. Die kürzeste Wanderung ist Asaramanitra. Sie dauert vier Stunden und führt an zwei heiligen Wasserfällen vorbei. Der längste Rundweg ist Imarivolanitra. Er kann zwei bis drei Tage dauern und bringt dich zum höchsten Gipfel des Nationalparks. Plane diese mehrtägige Wanderung unbedingt im Voraus, damit du rechtzeitig Träger organisieren kannst. 

Auch die umliegenden Berge im Tsaranoro-Reservat bieten verschiedene Trekkingpfade. Hier brauchst du keinen Guide, außerdem ist der Eintritt kostenlos.

Du kannst das Andringitra-Massiv auf der RN7-Route besuchen. Vermeide Reisen von Januar bis März, denn während der Regenzeit ist der Park geschlossen.

 

 

5. Regenwald von Andasibe Mantadia | Lausche dem Ruf des Indri

Der Regenwald von Andasibe ist von Antananarivo aus leicht zu erreichen und gilt als bester Ort, um Indris aufzuspüren. Obwohl sie zu den Lemuren gehören und ein überrasches Teddybärgesicht haben, sehen Indris eher wie missratene Pandas aus.

Im Regenwald von Andasibe liegt die Wahrscheinlichkeit, einen Indri zu entdecken, bei 99 Prozent. Falls du zu den glücklichen 1 Prozent gehörst, wirst du sie zumindest hören! Ihr unheimliches, klagendes Rufen ist kilometerweit zu hören. Jeder Indri ruft höchstens dreimal am Tag, da dieses Verhalten viel Energie kostet. Dieses Ritual mitzuerleben, ist überwältigend und etwas ganz Besonderes.

Du kannst den Regenwald von Andasibe auf der RN7-Route oder der Tropical Extension, einer Selbstfahrer-Route durch Madagascar, besuchen.

6. Montagne d’Ambre | Abgeschiedenheit im Norden Madagaskars

Montagne d’Ambre (Bernsteinberg) ist ein abgeschiedenes Stück Bergregenwald, das sich aus der umliegenden trockenen Region erhebt. Der landschaftlich reizvolle Park ist für seine Wasserfälle, Kraterseen und Chamäleons bekannt. Es gibt gut erkennbare Wanderwege, von denen viele angenehm im Schatten der Bäume verlaufen. In der Trockenzeit kannst du mit dem Auto bis zum Picknickplatz fahren.  

Montagne d’Ambre liegt in der Nähe von Joffreville (Ambohitra), etwa eine Autostunde beziehungsweise 27 km südwestlich von Diego Suarez (Antsiranana) an der Nordspitze Madagaskars. Nach ein paar entspannten Tagen an den wunderschönen Stränden im Norden Madagaskars bietet sich ein Ausflug zum Nationalpark Montagne d’Ambre an. Joffreville, einst ein Rückzugsort französischer Offiziere und heute stark verfallen, ist der Zugang zum Park. Guides kannst du im ANGAP-Büro oder über örtliche Hotels organisieren.

Wann solltest du Montagne d’Ambre besuchen?

Der Park liegt auf einer Höhe von 850 bis 1.500 Metern und hat sein eigenes Mikroklima. Du solltest dich also auf alles einstellen, von warm und feucht bis nass und kühl. Die beste Reisezeit ist von September bis November oder von Mai bis August. Noch ein Tipp: Verzichte auf Shorts und Sandalen. Es kann empfindlich kühl werden, und unterwegs können dir Blutegel begegnen…

7. Nationalpark Marojejy | Verstecktes Juwel an Madagaskars Vanilleküste 

An der nordöstlichen Küste Madagaskars liegt der eindrucksvolle Nationalpark Marojejy. Dieses versteckte Juwel bietet eine einzigartige Mischung aus üppigem Regenwald, Wasserfällen und einer vielfältigen Tierwelt. Besonders ist die Nähe zur Sava-Küste, wo die Gewässer des Indischen Ozeans auf den dichten Dschungel treffen. Früher war dieser Nationalpark nur sehr schwer zu erreichen, inzwischen ist die Anreise deutlich einfacher.

Anreise zum Nationalpark Marojejy

Der Nationalpark Marojejy liegt im Nordosten Madagaskars, etwa 60 km westlich der „Vanillehauptstadt“ Sambava. Die RN5a und die RN3b waren lange Zeit in schlechtem Zustand. Inzwischen wurde die Straße verbessert, sodass die gesamte nordöstliche Region Madagaskars für Besucher zugänglich ist.

Wenn du den Nationalpark Marojejy besuchst, solltest du gut vorbereitet sein. Der Park liegt abgelegen und die Infrastruktur ist begrenzt. Deshalb empfiehlt es sich, eigene Lebensmittel, Wasser und Campingausrüstung mitzubringen. Ein lokaler Guide ist sehr empfehlenswert. Er kann dir wertvolle Einblicke in die Flora und Fauna des Parks geben und während deines Besuchs für deine Sicherheit sorgen.

Flora und Fauna im Nationalpark Marojejy

Zu den Höhepunkten des Nationalparks Marojejy gehört seine artenreiche Flora. Der Park ist für seine einzigartigen und seltenen Pflanzenarten bekannt, darunter die charakteristische Palme Marojejya darianii, die nur innerhalb der Parkgrenzen vorkommt. Außerdem gibt es hier eine große Vielfalt an Orchideen, Farnen und Moosen. Sie schaffen eine lebendige, farbenfrohe Landschaft, die ein Traum für Fotografen ist.

Wenn du dich für Wildtiere begeisterst, bietet der Nationalpark Marojejy die Möglichkeit, einige der bekanntesten Tiere Madagaskars zu entdecken. Halte Ausschau nach dem Seidensifaka, einer Lemurenart mit weißem Fell und beeindruckenden akrobatischen Fähigkeiten. Im Park leben auch andere Lemurenarten, darunter der schwarzweiße Vari und der Rotbauchmaki. Marojejy ist außerdem ein wunderbarer Ort für Vogelbeobachter, da hier viele seltene Arten vorkommen, etwa der vom Aussterben bedrohte Madagaskar-Schlangenadler und der auffällige Blaue Coua.

Die Vanilleküste Madagaskars

Wusstest du, dass Madagascar oft als Geburtsort der Vanille bezeichnet wird? Die Vanilleküste oder „SAVA-Region“ ist für die Produktion der weltbesten Vanille bekannt. Wir empfehlen dir sehr, deinen Besuch in Marojejy mit einem Roadtrip entlang der Vanilleküste zu verbinden. Neben Vanilleplantagen und Köstlichkeiten mit Vanillegeschmack erwarten dich hier auch eine wunderschöne Natur, eine beeindruckende Küste und gastfreundliche Dörfer. 

Plane deinen Roadtrip zu den schönsten Nationalparks Madagaskars

Wir hoffen, dass du jetzt Lust auf die eindrucksvollen Nationalparks Madagaskars bekommen hast! Bereit, deinen Roadtrip über die Insel zu planen? Unsere Selbstfahrer-Routen helfen dir dabei, deinen perfekten Madagascar-Roadtrip zu planen und sowohl beliebte als auch weniger bekannte Highlights zu entdecken. 

Sobald du deine Route ausgewählt und ein Auto gemietet hast, solltest du auch in unserem Bereich mit praktischen Informationen vorbeischauen. Wir haben dort wichtige Themen mit Informationen, praktischen Tipps und häufig gestellten Fragen zum Fahren als Selbstfahrer und zu unabhängigen Reisen in Madagascar zusammengestellt.

Noch Fragen? Du kannst dich gerne an uns wenden! Roadtrip Africa hilft dir gerne dabei, die richtige Richtung für deinen abenteuerlichen Selbstfahrer-Urlaub in Madagascar zu finden. 

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